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German RepRap LAM-Verfahren

Liquid Additive Manufacturing

German RepRap LAM-Verfahren 3D-Drucker 

Die Produktneuheit, die German RepRap auf der formnext2016 präsentierte, ist eine absolute Weltneuheit. Es handelt sich dabei um ein Verfahren, mit dem es möglich ist, Flüssigkeiten additiv zu fertigen.
Mit Hilfe des Liquid Additive Manufacturing wurde live auf dem Messestand Silikon verarbeitet; in Zukunft sind auch andere Flüssigkeiten denkbar. Die großen Vorteile dieses neuen Verfahrens sind unter anderem, dass erstmals Silikone additiv verarbeitet werden können, welche dieselben technischen Eigenschaften haben, wie Silikone, die im Spritzguss als Standard gelten.

Der größte Vorteil dieses neuen Verfahrens ist die „Vollvernetzung auf molekularer Ebene“. Dies bedeutet dass Silikon Teile, die mittels des neuen Liquid Additive Manufacturing Verfahrens hergestellt sind, derzeit 85 % der Festigkeit im Vergleich zu Spritzgussteilen aus dem selben Werkstoff erreichen. Eine weitere Stärke ist die hohe Prozessgeschwindigkeit, die deutlich über den maximal möglichen Geschwindigkeiten vergleichbarer Elastomere aus dem FFF-Druck liegt. Darüber Hinaus ermöglicht dieses Verfahren einen Verzugsfreien 3D Druck bei beliebigen Bauteilgrößen.

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